Bericht
über
meine Nymhensittiche Koko und Fridolin
Wie
es dazu
kam:
Einen
Vogel wollte ich schon immer mal, ich
hatte zwar
einen, aber den sah man nie.
Doch eines Tages
bot
sich die Gelegenheit. Wir schreiben das Jahr 1991.
Ein Bekannter
von
mir
wollte seinen Nymphensittich " Koko " verkaufen.
50 Mark mit
Käfig, sagte er und ich schlug ein. 2 Jahre war sie damals alt,
nun saß
sie da, bei mir zu Hause
und schaute verduzt aus ihrem Käfig.
Doch es ging
nicht
lange, bis sie mich akzeptierte und wir wurden
Freunde.
Wenn ich jetzt
über all die lustigen Erlebnisse berichten
wollte, die ich mit dem
Vogel hatte,
müßte
ich ein Buch schreiben und mein Speicherplatz
wäre voll.

Die
Zeit verging,
und
ich
merkte wie sehr Koko mir leid tat wenn ich
für längere Zeit
das
Haus verlassen
mußte. Obwohl Koko mindestens 5 Stunden am
Tag raus aus dem
Käfig
durfte,
entschied ich mich für einen zweiten
Vogel.
Durch
Zufall kam
ich an
einen jungen Wellensittich. Das
müßte doch gehen, dachte ich
und
Koko
könnte
sich dann um seinen kleinen Artgenossen
kümmern. (Dachte ich).
Doch
dieser
bösartige, kleine Giftschnabel machte meiner armen
Kokohenne das Leben
zur
Hölle. Sobald Koko auf meiner Schulter Platz nahm um sich
wie immer von mir
kraulen
zu lassen,
kam
dieser kleine grüne Fratz und jagte Koko
davon.
Nach
zwei Wochen
war
Schluß. Bevor ich mich noch an diesen
kleinen Lauser gewöhnen
konnte,
beschloß
ich den Wellensittich meinem Bruder zu geben,
der zu dieser Zeit
sowieso
auf der
Suche
nach einem Wellensittich für seine
Kinder war.
Jetzt
war erstmal
wieder
Ruhe.

Eine
Weile
später erfuhr ich, daß ein
Vogelzüchter bei mir in der Nähe junge
Nymphensittiche
zum
Verkauf anbot. Das war die Stunde des " Fridolin ".
Es
war der letzte
den er
noch hatte und wahrscheinlich auch der
häßlichste.
Mit
abgebissener
Haube
schaute er mich grinsend an. Ich schloß
ihn sofort in mein Herz.
Denn
nehme ich,
sagte
ich
und bekam ihn sogar etwas billiger.
Hoffentlich
vertragen
die sich, war meine Sorge.Und sie vertrugen sich.
Der
kleine schaute
alles
dem großen ab, und innerhalb ein paar
Tage war er handzahm.
Sie
waren zwar
nicht ein
Herz und eine Seele, aber sie akzeptierten sich.
Das
Ziel,
daß
ich erreichen wollte habe ich aber nicht
erreicht.
Jetzt
schreien
beide
wenn ich weggehe (aber nur kurz) und beide wollen
von mir
gekrault
werden,
anstatt
sich gegenseitig zu kraulen.
Das
war 1995 als
ich
Fridolin bekam.

Jeder
der beiden
Vögel hat seine eigene Art und jeder ist was
besonderes.
Ich
habe mich so an
die
zwei gewöhnt, daß ich mit
Graus daran denke
wenn
einer mal
sterben
sollte. Der Fridolin war Ende Juli 2005 mal krank,
er
fraß
nicht
mehr und erbrach sich. Er wurde immer
schwächer.
Ich
habe ihn
gestreichelt und mit Rotlicht bestrahlt. Fast 3 Tage ging
das
so, dann wurde
er
wieder gesund. Und mir viel ein Stein vom Herzen.
Ich
hätte
nie
gedacht, daß ich mal zwei
Vögel so gerne haben könnte.

Jetzt
ist der
8.April
2006 und während ich schreibe schauen
meine beiden Vögel
über
meine
Schulter. Ich wünsche mir, daß sie
noch lange leben dürfen
und
gesund und
munter
bei mir bleiben.
Vielleicht
werde
ich
später mal ein paar Geschichten
über sie schreiben.

::
Koko starb am 18. März 2009 ::
Er starb in meiner Hand.
Ich werde immer an ihn denken !
Ich hätte nie gedacht, daß es so schwer ist ihn zu verlieren.
Koko wurde 20
Jahre alt.
Ich trauere sehr um meine liebe Koko- Henne.
Da
ich das alte Flash
entfernen mußte, habe ich dieses als Ersatz:
Der singende Vogel
hier


